Der Garmin eTrex Legend HCx kombiniert einen ausgewogenen GPS- Funktionsumfang, eine sehr gute Empfangsleistung und ein unter allen Lichtbedingungen gut ablesbares Display mit kompaktem Design und konkurrenzlos langer Akku-Laufzeit, und das zu einem recht günstigen Preis. Wer ausschließlich Vektorkarten in seinen GPS- Empfänger laden möchte und auf Touchscreen- Bedienung zu Gunsten einer besseren Display- Erkennbarkeit verzichten kann, ist mit dem Garmin eTrex Legend HCx bestens ausgerüstet.
Auch für die GPS-Straßennavigation kann man den Garmin eTrex Legend
HCx bedingt einsetzen. Er bietet hierfür Autorouting- Funktionen.
Allerdings muss man auf
Sprachausgaben verzichten und das Display ist deutlich kleiner als das
von echten Auto-Navis.
Die Stärken des Garmin eTrex Legend HCx liegen jedoch eindeutig in der
Outdoor- Navigation.
Der größere Bruder des Legend, der Garmin
eTrex Vista HCx bietet zusätzlich einen elektronischen
Kompass, einen barometrischen Höhenmesser und zusätzliche Funktionen
zur Darstellung von Höhenprofilen. Da die beiden GPS- Empfänger ansonsten
identisch sind, gelten alle Tipps auch für den Vista.

Insbesondere wenn der Garmin eTrex Legend HCx noch mit einer
Firmware älter als Version 3.0 werkelt, sollte diese upgedated werden. Ab
Version 3.0 unterstützt der Legend microSDHC-Karten
(FAT32-Dateisystem), d.h. Speicherkarten größer 2GByte. Zum Beispiel
passt die All-In-One OSM- Karte mit Höhenlinien schon nicht mehr auf
eine microSD-Karte drauf.
Die Firmware-Version lässt sich entweder mit einer Software abfragen oder man aktiviert den Diagnose-Mode des Legend. Die Abfrage mit easyGPS geht mit GPS -> Display GPS Information und mit g7towin: GPS -> Get GPS ID. Voraussetzung für das Funktionieren von easyGPS oder g7towin ist ein bereits installierter USB-Treiber für den Legend. Dieser wird normalerweise automatisch zusammen mit MapSource installiert.
Den Diagnose-Mode des Garmin eTrex Legend oder Vista HCx aktiviert man, indem man den Clickstick gedrückt hält und dann das Gerät einschaltet. Ganz oben in der ersten Zeile wird die Firmware- Version angezeigt, siehe Bild 2.
Der Firmware-Update gestaltet sich recht einfach: Die
Update-Software wird von der Garmin- Seite "http://www8.garmin.com/support/download_details.jsp?id=3707"
heruntergeladen, in einem beliebigen Order entpackt und anschließend
per Doppelklick gestartet.
Der Updatelink für den Garmin eTrex Vista HCx ist
hier zu finden. Die Vorgehensweise ist identisch zum Legend.
UTM, WGS84 sind die Standardeinstellungen für die Navigation
mit GPS-Papierkarten. Das entsprechende Konfigurationsmenü des Legend
oder Vista findet man unter Hauptmenü -> Einstellung -> Einheiten ->
Positionsformat/Kartenbezugssystem, siehe Bild 3. Dort kann man
auch Geschwindigkeits-, Entfernungs- und Strecken- Anzeigen auf metrisch umstellen.


Der Garmin eTrex Legend HCx benötigt für den Betrieb zwei Mignon-Batterien (AA, R6) oder -Akkus. Der Umwelt zuliebe und auch weil es auf Dauer billiger ist, sollten statt Batterien besser NiMH-Akkus verwendet werden. Schon nach zwei bis drei Einsätzen hat sich der höhere Preis amortisiert. Allerdings kommen noch die Kosten für ein Ladegerät dazu. Statt zwei NiMH-Akkus kauft man am besten gleich vier, dann hat man einen Satz Akkus in Reserve.
Wie lange kann der Garmin eTrex Legend HCx mit einem Satz Akkus betrieben werden? Bei ausgeschalteter Display-Beleuchtung sind es laut Garmin maximal 25 Stunden. Dies entspricht zwei bis drei "Wandertagen". Die Hintergrundbeleuchtung des Legend kann man entweder so konfigurieren, dass sie dauerhaft an bleibt oder sie schaltet sich nach einer einstellbaren Zeit automatisch wieder aus. Der entsprechende Menüpunkt zur Einstellung ist hier zu finden: Hauptmenü -> Einstellungsmenü -> Systemeinstellungen -> Externe Stromversorgung Aus: Abschalten, siehe Bild 4. Insbesondere am Fahrradlenker oder auch im Auto ist das Display besser ablesbar, wenn die Beleuchtung ständig an ist. Leider macht Garmin keine Angaben darüber, wie stark sich die Betriebszeit mit Display- Beleuchtung verkürzt. Wir haben deshalb nachgemessen:
Stromaufnahme des Garmin eTrex Legend HCx mit 2 NiMH-Akkus (2Ah):
| Display-Beleuchtung | Legend-Stromaufnahme | geschätzte Betriebsdauer |
| aus | 75mA | 26h |
| 50% | 120mA | 16h |
| 75% | 150mA | 13h |
| 100% | 180mA | 10h |
Diese Angaben sind nur grobe Richtwerte. Bei frisch geladenen Akkus ist
die Stromaufnahme geringer und bei stärker entladenen Akkus höher. Der
Grund hierfür liegt im internen DC/DC- Wandler des Garmin eTrex Legend
HCx. Dieser zieht, um die gleiche Leistung bereitstellen zu können, bei
abfallender Betriebsspannung höhere Ströme. Außerdem steigt der
Stromverbrauch deutlich an, wenn der Garmin eTrex umfangreiche digitale
Karten neu berechnen und aktualisieren muss. Dies ist insbesondere bei
höherer Geschwindigkeit (Straßennavigation) der Fall. Die oben aufgeführten
Messwerte wurden dagegen im Stand ermittelt.
Die 75mA Stromaufnahme bei
ausgeschalteter Display-Beleuchtung ermöglicht bei Verwendung von
NiMH-Akkus mit 2Ah Kapazität einen Betrieb von über 26 Stunden. Dies
entspricht in etwa den Garmin-Angaben. Bei 50% Display-Beleuchtung
dürfte die Betriebsdauer des Legend bei etwa 16 Stunden liegen und bei 100%
Display-Beleuchtung bei 10 Stunden. Man kann also die
Display- Beleuchtung des Legend auch anlassen und hat
trotzdem genügend Power für einen ganzen Tag.
Der Garmin eTrex Legend zeigt, wenn die Beleuchtungstaste gedrückt
wird, den Entladezustand der Akkus an. Dazu muss der
Legend auf Batterietyp "NiMH" umgestellt werden: Hauptmenü
-> Einstellungsmenü -> Systemeinstellungen -> NiMH, siehe Bild 4.

In ausgeschaltetem Zustand beträgt die Stromaufnahme des Garmin
etrex Legend HCx < 50µA. D.h. die Akkus werden nur sehr
geringfügig entladen und können auch bei längerem Nichtgebrauch des
Legend im Gerät verbleiben. Zur Beachten ist hier nur die
Selbstentladung der Akkus. Manche Akku- Typen verlieren durch
Selbstentladung innerhalb von 4-6 Wochen bereits die Hälfte ihrer
Anfangskapazität.

In den Garmin etrex Legend HCx lassen sich generell nur Vektorkarten
laden. Da das Angebot sowohl an käuflichen als auch an freien
Vektorkarten für den Legend recht umfangreich ist, ist dies jedoch
keine Einschränkung. Eine Übersicht über die installierbaren käuflichen
Karten ist hier zu finden. Wem die Preise zu happig sind, der kann es
auch mit einer freien Karte aus dem Open Street Map- Projekt versuchen. Die Open Street
Map-Karten kosten nichts, sind dafür aber noch nicht ganz vollständig,
insbesondere was kleinere Orte und Straßen, sowie Wanderwege in weniger
begangenen Gebieten angeht. Eine Liste von weltweiten
OSM-Karten im Garmin- Format ist hier zu finden:
http://wiki.openstreetmap.org/wiki/OSM_Map_On_Garmin/Download
Da der interne Speicher der Garmin eTrex HCx- Reihe recht knapp ausgefallen ist, ist in jedem Fall noch eine zusätzliche Speicherkarte erforderlich. Am besten kauft man sich eine microSDHC- Speicherkarte mit mindestens 4 GByte-Speicherkapazität, dann steht genügend Speicher auch für große digitale Karten mit Höhenlinien zur Verfügung. Auch höhere Kapazitäten von 8GByte oder 16GByte sind nicht verkehrt. Das Filesystem FAT32 der microSDHC-Karte kann zwar systembedingt nur Filegrößen bis 4GByte verarbeiten und im Garmin eTrex Legend/Vista HCx ist die gesamte digitale Karte in einem einzigen File: gmapsupp.img. abgelegt. Ein Wechsel zwischen verschiedenen digitalen Karten ist am Garmin eTrex leider nicht möglich. Durch Umbenennen des Karten- Filenamens am PC kann man trotzdem schnell zwischen verschiedenen digitalen Karten wechseln, ohne umkopieren oder die microSD-Karte wechseln zu müssen: Die aktuell verwendete digitale Karte hat dabei immer den Filenamen: G:\Garmin\gmapsupp.img (G je nach Laufwerk verschieden). Nicht benutzte Karten werden am PC einfach umbenannt, z.Bsp. G:\Garmin\gmapsupp_1.img. Diese werden vom Garmin eTrex Legend/Vista ignoriert.
Das prinzipielle Vorgehen ist wie folgt: Die gewünschten
Kartenausschnitte werden vom Open Street Map- Server heruntergeladen, mit einer
passenden Software in das Kartenformat des GPS- Empfängers kompiliert und
anschließend mit einer weiteren Software in den Garmin eTrex Legend HCx
kopiert. Es geht aber auch viel einfacher. Es gibt nämlich bereits
eine große Anzahl von fertigen OSM- Karten im Garmin- Format, die nur noch in
den Garmin- Empfänger kopiert werden müssen. Die gesamte Karte ist hier in
einem einzigen File G:\Garmin\gmapsupp.img (G je nach Laufwerk
verschieden) abgespeichert.
Besonders gut hat uns die OSM
All-In-One-Karte gefallen. Sie ist Routing-fähig und eignet sich sowohl für
Bergtouren und Radtouren, als auch für die Straßennavigation.
Besonders positiv: Es sind auch Höhenlinien integriert. Dafür ist sie
mit über 2.1GByte recht groß und erfordert zur Speicherung eine
microSDHC-Karte. Die All-In-One-Karte kann unter diesem Direktlink heruntergeladen werden: http://dev.openstreetmap.de/aio/europe/gmapsupp.img.bz2
Nach dem Download wird die Karte mit der Freeware
7Zip entpackt und anschließend in den Order "Garmin" auf die
microSD-Karte kopiert: "G:\Garmin\gmapsupp.img" (G:
Laufwerksbuchstabe am PC) Sollte dort noch kein Garmin- Ordner
existieren, wird einer angelegt. Anschließend braucht die microSDHC- Karte nur
noch in den Legend oder Vista gesteckt zu werden. Die Karte wird beim
anschließenden Einschalten des Legend/Vista automatisch initialisiert.

Zur besseren Handhabung der digitalen Karte sollten noch einige Karteneinstellungen im Garmin eTrex Legend HCx vorgenommen werden. Damit sich die Karte bei schwierigen Empfangsbedingungen nicht ständig dreht, kann unter Kartenausrichtung "genordet" eingestellt werden: Hauptmenü -> Einstellungsmenü -> Karte -> Karteneinstellung allgemein -> Ausrichtung: genordet. Im Auto oder auf dem Fahrrad ist allerdings die Einstellung "in Fahrtrichtung" meist die bessere Wahl, insbesondere wenn die Routingfunktion aktiviert wir.
Außerdem kann der Detaillierungsgrad der Karte erhöht werden, damit die Wanderwege zeitiger eingeblendet werden: Hauptmenü -> Einstellungsmenü -> Karte -> Karteneinstellung allgemein -> Details: Mehr.
Die beiden Geräte Garmin eTrex Legend HCx und Garmin eTrex Vista HCx verfügen über hochempfindliche GPS- Empfangsteile. Auch bei schwierigen Empfangsbedingungen dürfte der Empfang in der Gürteltasche gewährleistet sein. Für eine saubere Track- Aufzeichnung ist jedoch ein Platz in der Deckeltasche oder am Schultergurt bzw. Trageriemen des Rucksacks die bessere Wahl. Passende Halter oder Taschen findet man im Handel. Ansonsten eignen sich auch Universal- Handytaschen oder Taschen für Digitalkameras entsprechender Größe. Generell sollte die Tasche nicht zu knapp ausfallen, da ansonsten der recht leichtgängige Clickstick des Legend/Vista während des Transports zu häufig "betätigt" wird.
Die verschiedenen Möglichkeiten zur Outdoor-Navigation werden im
Kapitel "GPS Outdoor Praxis" ausführlich besprochen. Deshalb hier nur
ein Hinweis, wie man von der Kartenseite des Legend/Vista aus schnell in das
Wegpunkte- Menü kommt. Es steht zwar auch im Empfänger- Manual, aber die
meisten GPSies werden dort nur im Notfall hineinschauen:
Die Menütaste wird solange gedrückt (gehalten), bis das Wegpunkte- Menü
direkt erscheint.
Der Garmin eTrex Legend/Vista HCx ist übrigens Autorouting-fähig, d.h mit der
entsprechenden digitalen Karte kann man sich tatsächlich mit Signaltönen
und Abbiegehinweisen auf den Berggipfel navigieren lassen. Wir haben
leise Zweifel, ob das für Wanderungen sinnvoll ist, lustig ist es jedoch allemal:


Für den Betrieb des Garmin eTrex Legend HCx oder Garmin eTrex Vista HCx am Fahrradlenker bietet Garmin einen schnell montierbaren Halter an. Es gibt ihn in zwei Größen, für normale Fahrradlenker und für die stärkeren MTB-Lenker.
Man benötigt nur die Halterschelle. Es gibt diese zwar auch zusammen mit
einer neuen Bodenplatte für den eTrex, diese passen jedoch nicht an den
Garmin eTrex Legend HCx oder Garmin eTrex Vista HCx!
Der Garmin eTrex Legend oder Vista HCx ist Autorouting-fähig und
kann bedingt auch für die Straßennavigation eingesetzt werden. Auf
Anweisungen einer mehr oder weniger freundlichen Frauenstimme muss man
allerdings verzichten. Stattdessen wird dem Fahrer durch leise Signaltöne
und verschiedene Hinweise im Legend/Vista- Display der richtige Weg gewiesen.
Als Halter für das Armaturenbrett eignen sich handelsübliche (verstellbare)
Universal-Halter für Mobiltelefone. Im Auto empfiehlt es sich, die
Display- Beleuchtung des Geräts auf maximal (100%) und permanent an zu stellen.
Dies verkürzt zwar die Betriebsdauer des Legend auf höchstens 10 Stunden, länger
sollte man aber sowieso nicht fahren. Alternativ kann man den Garmin
eTrex Legend/Vista HCx auch über das USB-Interface versorgen. Entsprechende
Adapter sind im Handel erhältlich:


Zusammen mit dem Garmin eTrex Legend/Vista HCx erhält der Käufer eine CD
zur Installation von MapSource auf dem PC. Mit MapSource können
GPS- Wegpunkte, -Routen, -Tracks verwaltet, bearbeitet und vom/zum
Legend/Vista transferiert werden. Die Software ist recht leistungsfähig und
eignet sich auch zur GPS- Routenplanung, allerdings erst, wenn eine
digitale Karte installiert wurde. Diese kann eine käufliche Karte sein oder eine kostenlose Open
Street Map- Karte.
Die Installation einer Open Street Map- Karte in MapSource ist nicht ganz einfach, aber es lohnt sich. Nicht nur die GPS-Routenplanung wird dadurch erst möglich, auch die Wegpunkte, Routen und Tracks lassen sich einfacher managen, wenn sie parallel auf einer richtigen Karte angezeigt werden. Nicht zuletzt kann man sich sehr komfortabel einen Überblick verschaffen, wie vollständig die Open Street Map-Karte im gewünschten Gebiet tatsächlich ist. Ausdrucken lassen sich die Kartenausschnitte ebenfalls.
Eine ausführliche Installationsanleitung für Open Street Map - Karten in MapSource ist hier zu
finden. Achtung: Die Freeware MapSetToolKit wird nur verwendet,
um einige Einträge in der PC- Registry vorzunehmen. Es werden, wenn man
sich an die Beschreibung hält, damit keine Karten installiert, sondern
nur für MapSource registriert bzw. bekannt gemacht. Außerdem ist zu
beachten, dass keine Geräte-fertigen Karten "gmapsupp.img"
eingebunden werden können, sondern nur die Vorstufe: OSM- Karten im
Garmin- Format, bestehend aus Einzelkacheln und dem TDB- File. Wenn man
sich genau an die Anleitung hält, dürfte jedoch nichts schief gehen.
Eine Alternative zu OSM und MapSource sei hier ebenfalls erwähnt: OSM mit QLandkarte GT.
Im Garmin eTrex Legend/Vista HCx werkelt bewährte Technik. Dies
betrifft auch die Verwaltung und die Speicherkapazitäten der Wegpunkte,
Routen und Tracks:
Es können insgesamt 1000 Wegpunkte abgespeichert werden, eine Kategorisierung ist über die Verwendung verschiedener Wegpunkte-Symbole möglich. Ohne Umwege in das Wegpunktemenü gelangt man, indem man die Menütaste des Legend länger drückt und anschließend den Menüpunkt Wegpunkte auswählt. Manchem wird es jetzt wie uns ergehen und vergeblich die gerade übertragenen Wegpunkte suchen. Grund hierfür ist: Im Auslieferungszustand listet der Legend alle Wegpunkte geordnet nach der Entfernung vom aktuellen Standpunkt auf. Weiter entfernte Wegpunkte werden nicht angezeigt. Ein nochmaliges Betätigen der Menütaste bringt jedoch ein weiteres Menü zum Vorschein, indem man z.Bsp. "Finde nach Namen" auswählen kann, siehe rechtes Bild. Wird das Suchfeld leer gelassen, werden alle Wegpunkte alphabetisch sortiert aufgelistet. In diesem Menü kann über "Symbol auswählen" auch gezielt nach Wegpunkten über bestimmte Symbole gesucht werde.
Routen können über Hauptmenü -> Routen direkt im Gerät
erstellt werden oder eine zuvor erstellte Route wird per USB in den
Legend geladen. Anschließend kann diese Route Aktiv geschalten
werden. Für viele Anwender zu klein geraten ist der Routenspeicher von
nur 250 Routenpunkten. Abhilfe schafft hier, indem man statt einer
Route einen Track erstellt oder die Route in einen Track umwandelt.

Der aktive Trackaufzeichnung speichert maximal 10000 Trackpunkte ab.
Die auf der Karte maximal angezeigten Tracklänge beträgt ebenfalls
10000. Im Auslieferungszustand sind es jedoch nur 3000, über Hauptmenü
-> Einstellung -> Karte -> Karteneinstellg.-Tracks ->
Track-Punkte kann man die Tracklänge anpassen.
Wird die maximale Anzahl von Trackpunkten während der aktiven
Trackaufzeichnung überschritten, werden alte Trackpunkte mit den neuen
überschrieben. Verhindert bzw. verzögert werden kann dies, indem
unter Hauptmenü -> Tracks -> Einstellung ->
Intervall das Trackaufzeichnungs- Intervall verringert wird.
Es besteht auch die Möglichkeit, den aktiven Track für spätere Verwendung im Legend abzuspeichern oder Tracks über das USB-Interface in den Legend zu laden. Die maximale Anzahl von Trackpunkten pro Track beträgt hier 500. Vielen Anwendern dürfte dies zu wenig sein. Es gibt jedoch eine Möglichkeit, bis zu 10000 Trackpunkte im Legend zu speichern: Benennt man den zu ladenden Track in “ACTIVE LOG" um, wird der Track in den aktiven Track-Speicher des Garmin-Empfängers übernommen. Allerdings wird dieser Track bei vollem Track- Speicher während der Tour überschrieben.

Die oben beschriebenen Tracks werden jeweils im internen Speicher
des Legend/Vista abgelegt. Der Garmin eTrex Legend/Vista HCx bietet
zusätzlich die Möglichkeit, Tracks auf microSD- Karte aufzuzeichnen.
Diese Tracks können allerdings nicht vom Legend/Vista gelesen
werden (z.Bsp. für TrackBack) , sondern sind dafür vorgesehen, am PC
weiterverarbeitet zu werden. Die maximal speicherbare Anzahl von
Trackpunkten ist ausschließlich abhängig vom noch freien Speicherplatz
auf der microSD- Karte und damit je nach Karte fast unbegrenzt.
Die *.gpx-Files mit den Trackpunkten werden tageweise angelegt
und befinden sich im Garmin-Ordner der microSD- Karte. Von dort können
sie auf den PC kopiert werden.
Die Trackaufzeichnung auf microSD-Karte läuft parallel zur aktiven
Trackaufzeichnung und wird über Haupmenü -> Tracks ->
Einstellung -> Einstellung Chip -> Track auf Chip speichern
aktiviert, siehe Bild.