GPS Navigation Kompassrose

Auf dem Jakobsweg - Camino del Norte

Jakobsweg-Tipps nicht nur für GPSies

Der moderne Pilger findet den Weg nach Santiago auch ohne Hilfe von oben. Es gibt jedoch einige Gründe, den Outdoor-GPS-Empfänger auf den Jakobsweg mitzunehmen:

Jakobsweg
So gut ist der Jakobsweg nicht immer gekennzeichnet.
  • Der Jakobsweg ist an einigen Abschnitten recht dürftig ausgeschildert. In vielen Ortschaften fehlen die Wegmarkierungen ganz. Je näher man Santiago kommt, desto besser werden die Jakobsweg-Markierungen.
  • Wegmarkierungen können auch mal übersehen werden, wenn gerade eine Kuh davor steht oder ein parkendes Auto. Manchmal bestehen die Wegmarkierungen nur aus einem unscheinbaren kleinen gelben Pfeil, der zu einer noch unscheinbareren Jakobsweg-Abzweigung weist.
  • Sie können auch mal einen Abstecher abseits des Jakobsweges wagen und finden trotzdem problemlos zum Camino zurück.
  • Sie können schlicht und einfach relaxter pilgern und müssen nicht ständig nach Wegmarkierungen Ausschau halten.

Vorbereitung - weniger ist mehr

Pilgerpass für den Jakobsweg
Jakobsweg - Pilgerpass

Besonders zu Beginn der Pilgerreise ist der Pilger um jedes zuhause gelassene Gramm froh. Im Pilgerführer wird empfohlen, nur maximal 10% des eigenen Körpergewichts an Gepäck mitzuschleppen. Dies einzuhalten ist allerdings nicht einfach. Hier eine Empfehlung für das "Nötigste":

Dokumente - der Pilgerpass ist obligatorisch

Neben den üblichen Reisedokumenten (Ausweis, Auslands-Krankenversicherung, EC-Karte, Tickets, Adressenliste) muss man sich unbedingt einen Pilgerpass besorgen. Man kann zwar auch versuchen, vor Ort in Spanien einen zu bekommen, aber dies gelingt wenn überhaupt nur in den Großstädten. Besser ist es, sich rechtzeitig noch vor Antritt der Reise diesen Pass zuschicken zu lassen. Bestellt werden kann er zum Beispiel bei der Jakobus Pilgergemeinschaft. Sie benötigen den Pilgerpass, um in den Herbergen unterzukommen und um am Schluss der Pilgerreise in Santiago Anspruch auf die Ablassurkunde (Compostela) zu haben.

Rucksack

  • Mindestens 70% des Rucksack-Gewichts sollten auf den Hüften getragen werden. Deshalb ist ein Rucksack mit gutem Tragesystem sehr zu empfehlen. Für Minimalisten dürften 35 Liter-Rucksäcke reichen, ansonsten eher 45 bis 60 Liter. Auch die Rucksack-Regenhülle sollte nicht vergessen werden.

Schlafsack u. evtl. Isomatte

  • Für die Übernachtung in Herbergen ist ein leichter Schlafsack (600-800g) erforderlich. Viele Herbergen bieten zwar auch Decken an, aber den Schlafsack wegzulassen, empfiehlt sich nur für absolute Minimalisten.
  • Eine Isomatte haben wir dagegen nicht benötigt. Hochsaison-Pilger sollten jedoch besser eine Isomatte mitnehmen, um in überfüllten Herbergen notfalls auf dem Boden nächtigen zu können.

Schuhe

  • Die Frage ist hier, ob man tatsächlich die schweren Bergschuhe oder besser stabile Trekking-Schuhe mitnehmen sollte. Auf dem Camino del Norte besteht der überwiegende Teil des Jakobsweges aus Asphalt-Straßen und sehr gut befestigten Pisten. Auch sind keine großen Höhen zu überwinden, bzw. es geht eher gemächlich auf und ab. Schwere Bergschuhe sind da etwas zu viel des Guten. Stabile, wetterfeste Trekking-Schuhe aus Goretex® tun es auch. "Wetterfest" ist allerdings Pflicht, da die Regenwahrscheinlichkeit recht hoch ist. Die Schuhe sollten möglichst gut eingelaufen sein.
  • Als Zweit-Schuhe nehmen die meisten Pilger Badeschlappen oder leichte Sandalen mit.

Wander-Stecken oder -Stab

  • Wie gerade erwähnt, auf dem Camino del Norte sind kaum steile An- oder Abstiege zu bewältigen und der Jakobsweg besteht dort fast ausschließlich aus Straßen und befestigten Wegen. Wir waren jedenfalls sehr froh, unsere Wanderstöcke daheim gelassen zu haben.

Kleidung

  • Regenjacke und -Hose, Rucksack-Regenhülle. Eventuell tut es auch ein sehr weiter Regenponcho, der auch über den Rucksack passt + Gamaschen, damit auch die Beine nicht zu nass werden.
  • 2 Hosen: eine dünne lange Hose (evtl. Zip) und eine kurze Hose (oder eine leichte Ersatzhose, falls man mal waschen muss)
  • 3 dünne Baumwoll-T-Shirts
  • 1 warmes Funktionsunterhemd
  • 1 mittelwarmes Vlies, möglichst winddicht
  • 5 farbige/dunkle U-Hosen
  • 3 paar Strümpfe: Jogging- oder dünne Bergsocken
  • Sonnenhut, evtl. Halstuch

Körperpflege

  • Zahnbürste, Zahnseide, Zahnpasta
  • Seife, auch für die Wäsche
  • Haarwaschmittel
  • kleines Funktionshandtuch
  • Nagelschere
  • Sonnencreme
  • Blasen-Pflaster: Die vielen Apotheken in den Ortschaften entlang des Jakobswegs haben sich natürlich auf die Pilger eingestellt. Nachschub bekommt man problemlos auch unterwegs.
  • Papier-Taschentücher

Technik

  • Handy: In unserem Pilgerführer wird empfohlen das Handy besser daheim zu lassen. Falls Sie keine Familie haben und problemlos für viele Wochen im Nichts verschwinden können, ist dies eine gute Möglichkeit, einmal richtig abzuschalten. Ansonsten besser das Handy mitnehmen und alle 1-3 Tage für einen SMS-Check einschalten. Wir haben das Handy auch sonst als hilfreich empfunden, zum Beispiel um die an verschlossenen Herbergstüren angebrachten Telefonnummern anrufen zu können, um in der Herberge ein Essen beim Bring-Service bestellen zu können oder auch für Zimmer-Reservierungen.
  • Digital-Kamera: Es gibt auf dem Jakobsweg genügend Motive. Es wäre schade den Fotoapparat daheim zu lassen.
  • für GPSies: Outdoor GPS Empfänger oder Smartphone
  • kleine LED-Taschenlampe
  • Ladegerät (für GPS-Empfänger, Taschenlampe, Digital-Kamera u. Handy): Eigentlich sollte hier eine Empfehlung für ein Universal Reise-Ladegerät stehen, welches sowohl Lithium-, als auch NiMH-Akkus laden kann. Da wir in Indien schlechte Erfahrungen mit einem solchen gemacht haben, entfällt hier die Empfehlung: Unser Ladegerät konnte zwar die Lithium-Akkus für die Digitalkamera problemlos laden, hat dafür aber bei den NiMH AA- und AAA-Zellen für GPS-Geräts und LED-Taschenlampen völlig versagt: Zum einen ist ihm wohl die tropische Hitze nicht bekommen, zum anderen hat es sich bei jedem kleinen Stromausfall abgeschaltet und davon gab es täglich einige. Ein kleines Problem könnte es mit Ladegeräten auch auf dem Jakobsweg geben. In vielen Herbergen gibt es nur wenige Steckdosen und diese sind oft schon mit einem Handy-Lader belegt.

Sonstiges:

  • Taschenmesser
  • Drei bis fünf Klammern, eventuell kurze Schnur: Diese benötigt man zum Trocknen der Wäsche am Rucksack. Das Wetter muss natürlich mitspielen.
  • Sicherheitsnadel und/oder Reise-Nähzeug. Eine Sicherheitsnadel benötigt man auch zum Aufstechen von Blasen. Für die Sterilisation eignet sich entweder ein Feuerzeug oder ein kleines Fläschchen mit Desinfektionsmittel.
  • Notizbuch, Kugelschreiber
  • evtl. Wasserflasche
  • evtl. Teller und Besteck aus Kunststoff, falls man kochen möchte. In den Herbergen sind diese oft knapp.
  • Pilger-Reiseführer: Auch wenn Sie Ihr GPS-Gerät inklusive Jakobsweg-Track und -Wegpunkte mitnehmen, ein Pilgerführer in Buchformat ist trotzdem hilfreich.

Vorbereitung - Outdoor GPS Empfänger

GPS-Track:

Hier stößt man unter Umständen auf zwei Schwierigkeiten: Zum einen sind geeignete GPS-Tracks vom Camino del Norte im Internet schwer zu finden, zum anderen sind diese nicht ohne weiteres in jeden GPS-Empfänger ladbar. Der von uns verwendete Track z.Bsp. wich häufig vom Jakobsweg ab, er war wohl eher für Radpilger gedacht. Und wir mussten ihn sowohl kürzen, als auch in Abschnitte teilen, um ihn überhaupt in unseren GPS-Empfänger zu bekommen: Der Garmin-Empfänger ist nur in der Lage, 10 Tracks mit jeweils 500 Trackpunkten zu speichern. Versucht man längere Tracks zu laden, werden diese auf 500 Track-Punkte reduziert. Es gibt noch eine Möglichkeit dieses Problem zu umgehen: Benennt man den Track in “ACTIVE LOG" um, wird der Track in den aktiven Track-Speicher des Garmin-Empfängers übernommen und es sind damit bis zu 10000 Trackpunkte ladbar. Allerdings wird dieser Track bei vollem Speicher während der Tour überschrieben.

Der GPS-Track unserer Pilgerreise ist leider nicht vollständig genug, um ihn hier als Download anbieten zu können. Radpilger können diesen Track verwenden. Ansonsten hilft nur Googeln. Wenn wir geeignete Tracks finden, werden wir sie hier vorstellen.

GPS-Route:

GPS-Routen sind für den Jakobsweg weniger geeignet. Es gibt zu viele Wegkreuzungen und Abzweigungen und der Aufwand für die Erstellung einer Route wäre sehr hoch.

GPS-Wegpunkte:

Hier sind Wegpunkte aller Ortschaften und/oder Herbergen entlang des Weges geeignet. Auch hier gab es ein kleines Randproblem mit unserem GPS-Empfänger. Der Garmin Foretrex verwendet maximal sechs Buchstaben zur Kennzeichnung eines GPS-Wegpunktes. Sind bei zwei oder mehr Wegpunkten die ersten sechs Buchstaben identisch, können diese je nach verwendeter Software entweder nicht geladen werden oder sie werden überschrieben. Bei der von uns geladenen Jakobsweg-POI-Liste war dies immerhin bei 20 Wegpunkten in der Fall. Allerdings trifft dieses Problem nur auf wenige GPS-Empfänger zu. Viele GPS-Empfänger können auch Zusatzinformationen zu Wegpunkten abspeichern.
Download unserer Wegpunkte hier, eine Kurzbeschreibung ist weiter unten zu finden.

Digitale Karte:

Verfügt man über einen kartenfähigen GPS-Empfänger mit Vektorkarten-Darstellung, lohnt sich die Installation einer Open-Street-Map-Karte von Spanien oder Europa. Die Jakobswege sind dort zwar noch nicht ganz vollständig, trotzdem dürfte die Karte sehr hilfreich sein.

Outdoor Smartphone (Update 2014):
Im Zeitalter der GPS-Smartphones ist es naheliegend, auch diese für die Wegfindung auf dem Camino einzusetzen, näheres dazu im Kapitel Smartphone vs. GPS-Empfänger.

Vorbereitung -  zum Einlesen

Ich bin dann mal weg: Meine Reise auf dem Jakobsweg
von Hape Kerkeling
Hape Kerkeling ist zwar den Hauptweg (Camino Frances) gegangen und hat dabei auch noch geschummelt. Trotzdem ist sein Buch sehr lesenswert. Nicht abschrecken lassen: der Camino del Norte ist weniger hart als der Camino Frances oder aber Hape Kerkeling hat übertrieben?

Auf dem Jakobsweg: Tagebuch einer Pilgerreise nach Santiago de Compostela
von Paulo Coelho
Eher zur spirituellen Vorbereitung der Pilgerreise. Auch Paulo Coelho ist den Hauptweg gegangen. Seit seiner Pilgerreise hat sich vieles geändert.

Nordspanien: Jakobsweg - Der Küstenweg: Der Weg ist das Ziel
von Michael Kasper u. Raimund Joos

Der Pilgerführer beschreibt neben dem eigentlichen Küstenweg auch den Camino del Norte. Die meisten Pilger aus dem deutschsprachigen Raum benutzen diesen Pilgerführer. Das war zumindest unser Eindruck. Wir können ihn auch empfehlen.

Kurzbeschreibung des Jakobswegs Camino Norte

Die folgende kurze Wegbeschreibung enthält neben dem eigentlichen Camino del Norte auch zwei Abschnitte vom Küstenweg. Wen es nicht interessiert, die Beschreibung des Camino del Norte beginnt hier.

Hier die Tour zum Anschauen oder Nachbearbeiten im Geoplaner:

https://gpso.de/maps/?z=8;p=43.46506,-5.06668,Ribadesella;p=43.48449,-5.22764,LaIsla;
p=43.48109,-5.43511,Villaviciosa;p=43.54225,-5.66196,Gijon;p=43.54436,-6.67443,Pinera;
p=43.57006,-6.9389,Tapia;p=43.54373,-7.03728,Ribadeo;p=43.48726,-7.23893,Gondan;
p=43.4279,-7.36199,Mondonedo;p=43.36752,-7.46843,Gontan;p=43.30811,-7.66077,Vilalba;
p=43.17487,-7.75706,Baamonde;p=43.11373,-7.84024,Miraz;p=43.03954,-8.02297,Sobrado;
p=42.92716,-8.16059,Arzua;p=42.89977,-8.4473,Labacolla;p=42.88056,-8.54563,Santiago;
p=42.90721,-9.27477,Finisterre;


Ribadesella - Herberge
Ribadesella - Herberge

Entfernung: 0km
Höhe: 5m
Latitude/Longitude: 43.46506°N  -5.06668°E
UTM-Koordinaten: 30 T 332822  4814535



Ribadesella, der Ausgangspunkt unserer Pilgerreise. Morgens wird ein einfaches Frühstück angeboten.


La Isla - Herberge
La Isla - Herberge

Entfernung: 18km
Höhe: 17m
Latitude/Longitude: 43.48449°N  -5.22764°E
UTM-Koordinaten: 30 T 319859  4817029


Pfeile auf der Straße zeigen den Weg zur Herberge.


Cafe del Sol
Villaviciosa - Cafe del Sol

Entfernung: 22km
Höhe: 16m
Latitude/Longitude: 43.48109°N  -5.43510°E
UTM-Koordinaten: 30 T 303071  4817122


Nette kleine Zimmer im Cafe del Sol im Zentrum der Stadt. Man bekommt morgens ab 7:00 Uhr bereits seinen Cafe con leche.


Pension Gonzales
Gijon - Pension Gonzales

Entfernung: 31km                 
Höhe: 15m
Latitude/Longitude: 43.54225°N  -5.66196°E
UTM-Koordinaten: 30 T 284942  4824476


Der erste Eindruck der Stadt täuscht, wenn man sich (nach anstrengenden 31 Kilometern und ca. 600 Höhenmetern) entlang der stark befahrenen Straße in die Stadt schleppt. Gijon ist durchaus ein Pausentag wert. Die Pension Gonzales besteht aus einigen Zimmern in der Wohnung der Familie. Im gleichen Haus befindet sich auch die Pension Argentina. Die Touristen-Information (43.54244°N  -5.65968°E, 30 T 285126  4824492) ist auch nicht weit.

   

Der Abschnitt Gijon-Luarca fehlt hier leider, da wir aus Zeitgründen den Bus nehmen mussten. Weiter geht es ab Luarca (43.54210°N  -6.53649°E, 29 T 699026  4823965):


Herberge in Pinera
Pinera - Herberge

Entfernung: 15km (ab Luarca)
Höhe: 64m
Latitude/Longitude: 43.54436°N  -6.67443°E
UTM-Koordinaten: 29 T 687874  4823895


Bei der Herbergsfamilie bekommt man auf Wunsch ein sehr reichliches und gutes Menü für 8 Euro. Serviert wird im Wohnzimmer der Familie.


Tapia - Herberge
Tapia de Casariego - Herberge

Entfernung: 25km
Höhe: 11m
Latitude/Longitude: 43.57006°N  -6.93889°E    
UTM-Koordinaten: 29 T 666438  4826186


Hier lohnt sich ein Zwischenstopp. Mehrere kleine Bade-Strände, ein kleiner Hafen und viele Restaurants laden zu einer zusätzlichen Übernachtung ein. Auch wenn die Pilger-Herberge einen guten Eindruck machte, haben wir uns hier ein Hotel gegönnt. Die Touristen-Information der Stadt schließt bereits um 19:00 Uhr und bleibt am Wochenende ganz geschlossen. Zumindest ist dort eine Hotel-Liste mit Telefonnummern von außen gut sichtbar angebracht.


Ribadeo - Herberge
Ribadeo - Herberge

Entfernung: 15km
Höhe: 20m
Latitude/Longitude: 43.54373°N  -7.03728°E
UTM-Koordinaten: 29 T 658562  4823069


Die Brücke in die Stadt ist für Fußgänger wieder freigegeben. Die Herberge der Stadt nahe der Brücke bietet nur 12 Übernachtungsplätze. Auch in der Nebensaison sollte man also rechtzeitig da sein.
In Ribadeo endet der eigentliche Küstenweg und der Camino del Norte startet. Viele Pilger beginnen hier ihre Pilgerreise.


Gondan - Herberge
Gondan - Herberge

Entfernung: 22km
Höhe: 188m
Latitude/Longitude: 43.48726°N  -7.23893°E
UTM-Koordinaten: 29 T 642404  4816433


Die Herberge ist von drei Seiten idyllisch von Kuh-Weiden und -Ställen umringt. Wer es nicht mehr zum ca. 2 km entfernten Restaurant schafft, kann telefonisch bestellen und sich das Abendessen liefern lassen.


Mondonedo - Museum in der Kathedrale
Mondonedo - Seminar

Entfernung: 16km
Höhe: 130m
Latitude/Longitude: 43.42790°N  -7.36199°E
UTM-Koordinaten: 29 T 632582  4809637


Wer wieder etwas mehr Privatsphäre braucht, hinter der berühmten Kathedrale von Mondonedo werden im Seminario "Santa Catalina" sehr schöne Zimmer günstig vermietet. (Das beste Zimmer unserer Pilgerreise). In der Kathedrale gibt es auch ein kleines Museum, welches man sich nicht entgehen lassen sollte. Auch sonst lohnt sich in der Stadt ein Zwischenstopp.


Gontan - Herberge
Gontan - Herberge

Entfernung: 16km
Höhe: 488m
Latitude/Longitude: 43.36752°N  -7.46843°E
UTM-Koordinaten: 29 T 624090  4802767


Viele Pilger laufen an der Herberge vorbei, da erst ein Blick zurück diese als eine solche erkennen lässt.


ohne Bild
Vilalba - Herberge

Entfernung: 20km
Höhe: 473m
Latitude/Longitude: 43.30811°N  -7.66077°E
UTM-Koordinaten: 29 T 608612  4795902


Die Herberge ist nicht zu übersehen. Sie wirkt von außen wie auch innen etwas düster. Vielleicht lag es auch am starken Regen? Nach zwei weiteren Kilometern erreicht man jedenfalls die Innenstadt mit einigen Hotels und Pensionen.
Vielen Dank an Mario für die Zusendung seines Fotos! Wegen des Regens konnten wir nicht fotografieren.


Baamonde - Herberge
Baamonde - Herberge

Entfernung: 21km
Höhe: 417m
Latitude/Longitude: 43.17487°N  -7.75706°E
UTM-Koordinaten: 29 T 601022  4780984


Große Herberge mit Garten. Nach 4 Regentagen endlich wieder Sonnenschein.


Miraz - Herberge
Miraz - Herberge

Entfernung: 15km
Höhe: 460m
Latitude/Longitude: 43.11373°N  -7.84024°E
UTM-Koordinaten: 29 T 594356  4774097


Vor und nach Miraz, einer der schönsten Wegabschnitte des Camino Norte. Die Pilger-Herberge in Miraz wird auf Spendenbasis betrieben. Sie bietet eine sehr gute Küche, einen schönen Garten und morgens ein einfaches Frühstück.


Sobrado - Zisterzienser-Kloster
Sobrado - Zisterzienser-Kloster

Entfernung: 26km
Höhe: 507m
Latitude/Longitude: 43.03954°N  -8.02297°E      
UTM-Koordinaten: 29 T 579585  4765669


Wenn man im Kloster übernachtet, sollte man unbedingt auch die zugänglichen Bereiche im Kloster und die riesige, völlig leere Kirche besichtigen. Die Kirche ist zwar von außen verschlossen, es gibt aber einen Weg durch das Kloster.


Blick nach Arzua
Arzua

Entfernung: 22km
Höhe: 400m
Latitude/Longitude: 42.92716°N  -8.16059°E
UTM-Koordinaten: 29 T 568500  4753068


In Arzua gibt es mehrere Herbergen und viele Pensionen u. Hotels. Jakobswegweiser fehlen in der Stadt, aber wenn man immer geradeaus auf der Straße bleibt, erreicht man direkt die Touristen -Information (siehe Koordinaten). Diese hat "pilgerfreundliche" Öffnungszeiten von 8:00 Uhr bis 14:30 Uhr.


Labacolla - Pension A Concha
Labacolla - Pension A Concha

Entfernung: 30km
Höhe: 296m
Latitude/Longitude: 42.89977°N  -8.44730°E  
UTM-Koordinaten: 29 T 545123  4749833


Günstige Pension in Labacolla, leider mit Schimmelflecken an den Wänden. Dafür war das Pilgermenü für 8,50€ gut und reichhaltig.


Kathedrale in Santiago
Santiago de Compostela

Entfernung: 10km
Höhe: 256m
Latitude/Longitude: 42.88056°N  -8.54563°E
UTM-Koordinaten: 29 T 537106  4747651


Für Pilger, die noch etwas Kleingeld übrig haben: links vor der Kathedrale befindet sich die im Jahre 1501 vom Königspaar gestiftete Pilgerherberge.
Für 1/10 des Preises kann man aber auch in einer der zahlreichen Pensionen im Zentrum übernachten.


 
Wer sich mit dem Ende der Pilgerreise in Santiago de Compostela noch nicht abfinden kann, der kann auf alten keltischen Pilgerwegen noch weiter westwärts bis ans Ende der Welt pilgern. Wir mussten aus Zeitmangel den Bus nehmen. In der Nähe von Finisterre auf der Westseite gibt es einen schön gelegenen Badestrand und mit etwas Glück sieht man dort zum Sonnenuntergang Delphine (42.90721°N  -9.27477°E, 29 T 477571  4750548):

Finisterre - Sonnenuntergang mit Dephinen
Finisterre - Sonnenuntergang mit Delphinen

Download aller oben aufgeführten Koordinaten hier.

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